Das bin ich:

IMGP0993Reinhold Pies

Jahrgang 1976

Gelernter Energie Anlagenelektroniker (Betriebstechnik)

Beschäftigt bei einem Weltweit agierenden Aluminium verarbeitenden Betrieb

Dort in den Technischen Diensten in der Abteilung Mess- Steuer- und Regelechnik im Schichtbetrieb tätig

Zu meinen Hobbys zählt alles was in irgend einer Weise mit Offroad oder 4×4 zu tun hat

Am Anfang (oder: Wie alles begann. . . ), stand das Interesse für alles aus LEGO. Vor allem LEGO Eisenbahn und die Technik-Bausätze hatten es mir angetahn. Ab der Schulzeit, begann das Interesse für alles mechanisch / Technische. Ich wollte immer genau wissen, wie etwas funktioniert oder aufgebaut ist. Dieses Interesse ist wohl von meinem Vater an mich vererbt worden, er ist gelernter Schlosser / Schmied. Viele Dinge des alltäglichen lebens wurden (zum leidwesen meiner Eltern) zerlegt, um dem innersten auf die Spur zu kommen. Der Wissenshunger ist bis heute ungebrochen.

002Dann bega001nn das Schrauben, damals noch an Yamaha DT 80 LC2. Allerdings nicht an meiner eigenen, ich hatte nie ein Mofa oder eine 80´ziger. Sondern immer an den Fahrzeugen von Freunden. Hier wurden Motoren zerlegt und instand gesetzt, sowie einiges getan, um die Kisten etwas schneller zu machen. Daran schloss sich unweigerlich die Schrauber-Zeit am eigenen Auto (Opel Corsa A ) und an den Fahrzeugen von Freunden an. Hier wurde von Karosseriearbeiten bis zum Motorenwechsel alles, bedingt durch den schmalen Geldbeutel, selber gemacht. So konnte die Lebensdauer des ein oder anderen tot gesagten Fahrzeuges doch noch verlängert werden.

003005Auch wurde der Motor meiner Kawasaki GPZ750R nach einer Schottlandtour komplett zerlegt und neu aufgebaut. Sie ist auch heute noch in einem guten Zustand, aber eingemottet da zum Fahren einfach die Zeit fehlt.

Dann faszinierten die Rallye Piloten im Fernsehen. So was wollte ich auch unbedingt machen. Doch schnell wurde ich von einem Bekannten, der selber Trial fährt, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Rallye ist für den Privatmann einfach nicht zu finanzieren, war damals die Aussage. Aber es gäbe da noch was anderes, was evtl. für mich in Frage kommen würde. 006Das Trial fahren. Diese Art von Motorsport sei auch für jemanden wie mich noch bezahlbar. Somit wurde beschlossen, ich solle doch beim nächsten Trial einfach mal mitfahren, um zu sehen, ob es mir gefällt. Dazu sollte es aber so nicht kommen.

007Einige Tage später bot mir mein Bekannter zwei Suzuki SJ 410 zum Umbau als Trialfahrzeug an. In der Hoffnung, einen von beiden wieder für die Straße flott zu bekommen, nahm ich beide Boliden an. Die Zeit verging, ohne dass ich an einem der beiden Hand anlegte. Da trat wieder mein Bekannter auf den Plan: „Du hast ja die Suzi fertig, wir fahren am Wochenende auf Trial“ Schnell wurde einer der beiden Fahrbereit gemacht und weitestgehend ausgeräumt. 008Mein erstes Trial fand dann 1999 bei Idar- Oberstein statt und war eine ziemliche Blamage. Aber ich hatte Blut geleckt und wollte mehr. Auch lernte ich hier Stefan, den Sohn meines Bekannten kennen. Der sollte einige Jahre später maßgeblich dazu beitragen, ins Reisegeschäft einzusteigen. In den folgenden Jahren wurden dann die Suzi immer weiter umgebaut und repariert. Das Schrauben machte immer eine Menge Spaß.

009Mit dieser Suzi wurden dann etliche Trials in ganz Deutschland und auch in Luxemburg bestritten. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Mit Stefan hatte sich zwischenzeitlich eine enge Freundschaft entwickelt. Er legte sich dann 2004 ein neues Fahrzeug zu, einen Toyota Land Cruiser HZJ 105. Ein sehr schönes Auto, wie ich sofort erkannte. Immer wieder war dann von einer Tour nach Marokko die Rede, da Stefan schon öfters dort unten war und sich auskannte. Eines Tages begleitete ich ihn dann mal zu seiner Werkstatt, da am Toyo eine Inspektion anstand und wir unterwegs einige Sponsoren für Trialveranstaltungen abklappern wollten. Der Werkstattleiter veranstaltete nebenbei auch Offroad Reisen nach Tunesien. Wir waren sehr interessiert an einer solchen Tour und überlegten, dort einmal mit zu fahren. Einige Wochen nach dem Werkstattbesuch rief mich Stefan an und berichtete, ich müsse Urlaub nehmen, er habe uns für die Ostertour angemeldet. Ich war ziemlich überrascht, nahm aber sofort Urlaub.

010011So kam es, dass wir dann am 18.03.2005 zu meiner ersten
Offroad Tour nach Tunesien aufbrachen. Es war eine herrliche und sehr beeindruckende Tour. Deshalb haben wir uns noch im selben Jahr für die Herbsttour, wieder nach Tunesien anmeldeten. Wir waren bei dieser Tour als „Lumpensammler“ eingeplant. Für Basti, den Azubi der Werkstatt, sollte es die erste Tour sein, die er ohne seinen Chef durchführen sollte. Es wurde dann zu seiner Härteprüfung.

012013Im südlichsten Zipfel von Tunesien, beim so genannten Sandrosenfeld, gab Bastis Fahrzeug irreparabel den Geist auf. Dies führte dazu, dass wir die Kiste (Toyo LC HDJ 80) dann an den Haken nahmen und von dort über 1150Km bis zur Fähre abschleppten. Durch Dünenfelder, über Pisten und auch ein wenig Asphalt. Dennoch schafften wir es, die Tour fast genau so wie geplant weiter zu fahren. Eine reife Leistung, die uns, Basti, Stefan und mich, zusammengeschweißt hat. Seither verbindet uns dieser „Vorfall“, aus dem sogar ein Lied „Die perfekte Düne“ entstand.

Im darauf folgenden Jahr unternahmen Stefan und ich dann eine Scouttour nach Marokko.

015Im nachfolgenden Jahr fuhren wir die gleiche Tour mit Freunden, die wir auf den beiden Tunesientouren kennen gelernt hatten. Weitere Touren nach Marokko mit Freunden und Bekannten folgten in den nächsten Jahren. Alle Mitreisenden hatten immer sehr viel Spaß bei diesen Touren. Es wird immer wieder gerne von diesen Reiseerlebnissen erzählt.

0172009 wollte Stefan dann seinen Toyota verkaufen. Ich überlegte, ob ich das Fahrzeug nicht übernehmen könnte. Dies scheiterte jedoch an der Finanzierbarkeit. Zwischenzeitlich hatte ich mich bei Basti´s neu gegründeter Firma BATOYO für eine Tour nach Libyen angemeldet. Leider nur als Beifahrer, da ich ja kein geeignetes Fahrzeug besaß.

018Auf dieser Tour kam dann der Entschluss, Stefans Toyota zu übernehmen und selbst auch solche Touren für Quad- und Motorradfahrer anzubieten. Tja und jetzt ist es soweit, ich habe ein Nebengewerbe angemeldet und biete Ihnen nun diese Touren nach Marokko an. Ich hoffe das diese kleine Beschreibung einen ungefähren überblick über meine bisherigen Offroad – Tätigkeiten gibt. Für weitere Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

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